Sanieren Blog

23. Februar 2012

Schadstoffe vermeiden

Geschrieben von franzi in

Schadstoffe befinden sich nicht nur in der Umwelt, sondern leider auch in den eigenen vier Wänden. Es stellt sich nun die Frage, wo befinden sich die Schadstoffe und wie können diese vermieden werden.

Schadstoffquelle Haus:

Ein weiterer Schadstoffproduzent ist das Haus selbst. Schon beim Hausbau können viele Schadstoffe in das Haus gelangen. Besonderes Augenmerk sollte daher auf die Auswahl von Farben und Lacken, z.B. für den Dachstuhl, oder für das Ausmalen der Wände gelegt werden. Ebenso macht es einen großen Unterschied ob Parkettböden mit einem Lack versiegelt werden, oder mit einer Öllasur.

Ein Verzicht auf Kunststoffböden schafft angenehmes Raumklima. Holzfenster sind ebenfalls eine umweltschonende Alternative zu Kunststoff- oder Alufenstern. Bei Isolier- und Dämmmaterialien gibt es auch eine große Auswahl an Naturmaterialien mit hervorragenden wärmedämmenden Eigenschaften.

Schadstoffquelle Einrichtung:

Bei der Wahl der Möbel sollte Naturprodukten der Vorzug gegeben werden. In den Möbelhäusern werden diese Modelle vielfach mit einem Umweltzertifikat gekennzeichnet. Nicht alle Möbelstücke aus Naturmaterialien sind wesentlich teurer als welche, die aus Kunststoffmaterialien gefertigt sind. Einen weiteren Pluspunkt erhalten Holzmöbel durch ihre lange Haltbarkeit und ihren positiven Einfluss auf das Raumklima.

Insbesondere im Schlafzimmer sind Naturholzmöbel für Allergiker die ideale Ausstattung. Geölte Naturholzmöbel sind in der Reinigung anspruchslos, meist reicht das einfache Abstauben. Durch die geölte Oberfläche ist auch ein verschüttetes Wasserglas kein Problem.

Schadstoffquelle Reinigungsmittel:

Bei Reinigungsmitteln werden sehr viele, teilweise hochgiftige Produkte angeboten, wobei die Gefährlichkeit der Produkte auf den ersten Blick gar nicht sichtbar ist. Erst ein Blick auf die chemischen Zeichen der Rückseite gibt Aufschluss über den tatsächlichen Inhalt. Besonders bei WC und Badreinigern sollte daher genau hingesehen werden.

Ein bewährtes umweltfreundliches Reinigungsmittel ist die Schmierseife. Zur Reinigung der Nassbereiche reicht es, wenn zur Schmierseife etwas Essig hinzugefügt wird. Essig ist ein sehr guter Kalkreiniger und wirkt gleichzeitig desinvestierend. Zur Fensterreinigung reicht umweltschonendes Geschirrspülmittel mit einem Schuss Alkohol.

Ein Kommentar zu ' Schadstoffe vermeiden '

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  1. Wolfgang Gaux sagte,

    am 25. März 2014 um 13:02

    Wie beschrieben, befinden sich Schadstoffe auch im Haus in den verschiedenen Baustoffen bzw. Einbauten. Vielfach werden Sanierungen, Renovierungen oder Umbauten im bewohnten Bestand durchgeführt. Für Handwerker gibt es Möglichkeiten , die Bewohner und/oder das Interieur vor Schadstoffen, die bei diesen Arbeiten anfallen, schnell durch Aufstellen der Interimsstaubschutzwand Zipwall zu schützen. Diese Wände sind flexibel und für allles BAusituationen einsetzbar.

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