Sanieren Blog

23. Februar 2012

Denkmäler

Geschrieben von franzi in

Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen. Albert Schweitzer

Ein Denkmal zu sanieren, ist in Deutschland keine leichte Angelegenheit. Der Bauherr, der sich dazu entschlossen hat, ein Denkmal fachgerecht zu sanieren, muss sich an zahlreiche Richtlinien und genaue Vorgaben halten, um die Sanierung durchführen zu können. Außerdem muss mit hohen Kosten gerechnet werden, die teilweise die Kosten für einen Neubau übersteigen können.

Erforderliche Genehmigungen

Wer ein denkmalgeschütztes Haus sanieren möchte, muss bei vielen Arbeiten eine Genehmigung einholen. Sobald durch die Sanierungsmaßnahmen die Substanz des Gebäudes oder sein Erscheinungsbild betroffen sind, müssen die geplanten Arbeiten genehmigt werden.

Zu den genehmigungspflichtigen Arbeiten gehören zum Beispiel ein neuer Putz, ein neuer Außenanstrich des Gebäudes, der Einbau neuer Fenster oder einer neuen Haustür, eine Dacherneuerung, der Abriss von Teilen des Gebäudes oder ein Anbau. Auch wenn das Fachwerk eines denkmalgeschützten Gebäudes durch die Sanierungsarbeiten betroffen ist oder wenn im Innenbereich zum Beispiel Stuckelemente bearbeitet werden sollen, kann eine Genehmigung erforderlich sein.

Die Genehmigung erfolgt durch die Denkmalschutzbehörde und sie muss vor Beginn der Baumaßnahmen eingeholt werden. Die Behörde ist auch bei der Suche nach Handwerkern und nach Architekten behilflich, die Erfahrungen mit der Sanierung von Denkmälern haben.

Förderungsmöglichkeiten

Wenn eine Denkmalsanierung vor Beginn der Baumaßnahmen genehmigt wurde, kann der Bauherr die Kosten für die Sanierungsarbeiten von der Steuer absetzen. Um die Sanierung zu finanzieren, kann er außerdem einige Fördermittel in Anspruch nehmen.

Ein Anbieter von speziellen Fördermitteln für die energetische Sanierung von Denkmälern ist beispielsweise die Kreditanstalt für Wiederaufbau, KfW. Hier können Besitzer von denkmalgeschützten Gebäuden mit besonders erhaltenswerter Bausubstanz eine Förderung beantragen. Bauherren können Fördermittel in Form einer zinsgünstigen Finanzierung durch die KfW über ihre Hausbank beantragen, die auch bei dem Ausfüllen der erforderlichen Unterlagen behilflich ist.

Auch bei der Denkmalschutzbehörde, bei dem Landkreis oder bei der Stadt kann eine finanzielle Förderung einer Denkmalsanierung beantragt werden.

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