Sanieren Blog

13. März 2017

Sanierungsplan für erfolgreiche Bauvorhaben mit dem Profi oder in Eigenregie

Geschrieben von franzi in Tipps und Tricks

Wie saniert man richtig? Mit einem durchdachten Sanierungsplan kommt der Eigentümer dem Traum vom modernen und energieeffizienten Haus ein gutes Stück näher. Auch für Sanierungen in Eigeninitiative lohnt die richtige Planung. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um bestimmte Wohnbereiche oder größere Teile des Hauses handelt. Den allumfassenden Sanierungsleitfaden gibt es leider nicht.

Leitfaden zur Sanierung

Bestandsanalyse mit dem Experten

Zu Beginn einer größeren Sanierungsplanung sollte man den Experten einbeziehen. Bei der Planung energetischer Maßnahmen ist das der Energieberater. Er schaut sich das Haus genau an, nimmt eine Zustandsbewertung vor und erstellt die energetische Bilanz. Der Eigentümer teilt dem Energieberater mit, was er am Gebäude ändern möchte, dieser klärt dann auf, auf welche Art und Weise effektiv Energie eingespart werden kann. Mit den Experten bespricht der Hauseigentümer die Wirtschaftlichkeit energetischer Sanierungen und einen möglichen Weg zu staatlichen Fördermitteln und anderen Finanzierungsmöglichkeiten.

Das Gesamtwerk sehen

Die goldene Regel für den richtigen Sanierungsplan besteht darin, das Haus als Gesamtwerk zu betrachten. Wenn z.B. eine neue Heizung installiert wird und sich kurz darauf mittels Dämmen die Effizienz des Gebäudes deutlich verbessert, könnte die neue Heizungsanlage schon nicht mehr geeignet sein. So klärt der Eigentümer grundsätzlich im Vorfeld, ob er nur eine Einzelmaßnahme durchführen möchte oder eine grundlegende Modernisierung stattfinden soll. Die letztere Variante ist zu empfehlen, muss aber finanziell realisierbar sein. In dieser Vorhabenphase wäre es wichtig, nötige Bauanträge zu stellen, die Kosten zu planen und Fördermittel zu beantragen. Weiterhin lohnt der Blick zu Referenzobjekten, um sich ein Bild von den geplanten Vorhaben und deren Auswirkungen zu machen und sogar noch Ideen sammeln zu können.

Wer selbst saniert, sollte Fachmessen besuchen, sich im Netz kundig machen und dann die einzelnen Schritte genau planen. Eine Besichtigung von Musterhäusern und Schauvorführungen kann gute Dienste leisten. Dann entscheidet man, welches Ziel erreicht werden soll und wie das geschieht. Wichtig wäre zudem, Helfer zu begeistern. Bei kleineren Vorhaben können das die Familie oder Freunde sein. Bei größeren Projekten empfiehlt es sich, den Handwerker für bestimmte Arbeiten zu buchen. Ein Blick ins Netz hilft ebenfalls weiter.

Schritt für Schritt zum Ziel

Während bei der umfangreichen von Experten begleiteten Sanierung die Erstellung des Plans relativ zügig und professionell abläuft, benötigt der Heimwerker mehr Zeit und Überlegung. Beim Einkauf der Materialien und Werkzeuge sollte der Blick nicht nur auf das Angebot im ortsansässigen Baumarkt gerichtet werden. Auch Onlineshops, wie z.B. www.werkzeugstore24.de oder ähnliche Anbieter, stellen ein umfangreiches Angebot hochwertiger Marken zur Verfügung. Aber: Online wie auch “offline” sind Preisvergleiche nötig, denn die Unterschiede können immens sein. Billig ist selten gut, teure Produkte müssen jedoch nicht zwangsläufig ein gutes Ergebnis liefern. Mit mittelpreisigen Waren trifft man meist eine gute Wahl. Bei Farben, Tapeten, Nägeln usw. wird der Bedarf nach der Größe des zu sanierenden Raums ermittelt. Die Wahl passender Materialien ist hierbei angebracht.

Bei Heimwerkern ist es wichtig, nichts zu überstürzen. Änderungen im Sanierungsplan werden nicht zu vermeiden sein – gepaart mit Kostensteigerungen. Bei der eigenen Arbeit kann die goldene Regel gelten, dass man nicht über seinen Schatten springen kann. Oft löst der Heimwerker eine Sache umständlich, kommt aber auch zum Ziel. Der direkte und leichtere Weg ist oft schwerer. Dann ist es kein Problem, den Umweg zu gehen.

Bild: jarmoluk – pixabay.com

Kommentar hinterlassen

:mrgreen: :neutral: :twisted: :shock: :smile: :???: :cool: :evil: :grin: :oops: :razz: :roll: :wink: :cry: :eek: :lol: :mad: :sad: