Sanieren Blog

16. Dezember 2014

Materialien zum Sanieren: Holz, Metall und Co. im Check

Geschrieben von Katharina in Allgemein

Nach einigen Jahren ist es für jedes Gebäude einmal so weit und Immobilienbesitzer kommen um eine Sanierung nicht mehr herum. Welche Materialien sich dabei besonders eignen, hängt nicht mehr nur von der Beschaffenheit des Gebäudes, sondern auch vom Zweck der Sanierung ab. So mögen einige Materialien den Charme des Bauwerks aufgreifen, müssen aber zeitgleich auch den modernen Standards der Isolierung, Dämmung und Sicherheit gerecht werden. Weiterhin sollten die Materialien besonders umweltschonend sein.

Die häufigsten Brennpunkte: Isolierung, Dämmung und Leitungen

Ist das Gebäude nicht gut isoliert, müssen die Heizkörper mehr leisten, weil zu viel Wärme zu schnell nach außen entweicht. Kritische Punkte sind hierbei neben den Wänden überwiegend Türen und Fenster. Bei älteren Gebäuden möchte man in der Regel die Fenster und Türen optisch in das Gesamtbild einfügen, weshalb Kunststoff und Aluminium nicht zuerst ins Auge springen. Dabei gibt es auch in diesem Bereich schon viele Anpassungen, die eben diese beiden Materialien, gegenüber Holz, recht attraktiv machen.

Widmet man sich den Leitungen, so muss man neben Rohren auch an moderne Telefon- und TV-Anschlüsse denken. Hier hat sich mit der Einführung von Glasfaserkabeln und Solarenergie die Leistung moderner Einrichtungsgeräte erhöht, die entsprechende Kabelanschlüsse erfordern.

Die klassischen Materialien bekommen Konkurrenz

Anders als noch vor 50 Jahren werden für Fenster Türen oder auch Leitungen heute vermehrt besondere Kunststoffe verwendet. Zwar ist Holz nach wie vor bei Fenstern und Türen sehr gefragt und liegt auch preislich im Mittelfeld, doch ist es mit einem hohen Pflegeaufwand verbunden. Kunststofffenster und -türen sind preislich günstiger, pflegeleichter und dämmen ebenfalls sehr gut. Mit einem robusten Metallkern werden Kunststofftüren einbruchssicher gemacht.

Befasst man sich mit den Rohren und Leitungen, kommen auch hier vermehrt Kunststoffverbindungen zum Einsatz. Wo in alten Gebäuden noch überwiegend Kupferrohre für die Trinkwasserleitungen verarbeitet sind, finden sich in modernisierten Häusern häufig auch Edelstahlrohre, die allerdings ihren Preis haben. Günstigere Varianten sind strapazierfähige Kunststoffleitungen.

Moderne Technik im ganzen Haus

Auch bei modernen Kabelanschlüssen fällt der preisliche Anstieg auf. Die Verwendung von Materialien für sogenannte „smarte“ Häuser, wie Glasfaser, Energiesparlampen oder Lithium-Ionen, sind zwar sehr effizient, doch bedarf es für ihre Herstellung seltene Erdmetalle. Die aufwendige Gewinnung und Verarbeitung macht diese sehr wertvoll. Als Material für zukünftigen Fortschritt und umweltfreundliche Technologie sind Seltenerdmetalle allerdings nicht mehr wegzudenken.

Umweltschonende Technologien mit Erdmetallen

(Infografik: vouchercloud.de)

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