Sanieren Blog

24. Oktober 2014

Sanieren vor dem Immobilienverkauf: Pro & Kontra

Geschrieben von Katharina in Allgemein

Wenn man eine Immobilie, egal welcher Art, zum Verkauf anbieten möchte, stellt sich immer zuerst die Frage nach deren Zustand. Eventuell ist das ein oder andere reparaturbedürftig oder die Immobilie befindet sich in einem tadellosen Zustand – meistens ist sie das jedoch nicht. In diesem Fall stellt sich die Frage, ob man das Gebäude als Anbieter noch auf Vordermann bringt oder ob man dies lieber dem Käufer überlässt und dieser Verantwortung entgeht.

Renovierung vor dem Verkauf – Pro

Dafür, dass man als Verkäufer seine Immobilie noch renoviert, bevor man diese überhaupt anbietet, spricht natürlich, dass der Käufer dann überhaupt keine Mängel feststellen kann, die eventuell beseitigt werden müssten. Dies muss also vor jeglicher Besichtigung seitens irgendwelcher Interessenten geschehen. Der Vorteil ist, dass dem Käufer dann kaum Spielraum zum Handeln bleibt. Die Immobilie kann schlüsselfertig übergeben werden und der Käufer kann sie kaufen, wie gesehen – oder eben nicht.

Dazu kommt, dass ein Gebäude, das entscheidende Mängel bei einer Käuferbesichtigung aufweist, einfach keinen guten Eindruck macht. Der Käufer konzentriert sich dann auf die Mängel und versucht über die Maßen, den Kaufpreis runterzuhandeln, wenn er nicht sogar ganz auf einen Kauf verzichtet. Ist die Immobilie aber in tadellosen Zustand, sieht er das Objekt direkt von seiner besten Seite und ist bei Gefallen auch eher dazu bereit, sofort zuzuschlagen.

Renovierung vor dem Verkauf – Kontra

Gegen eine Renovierung vor dem Immobilienverkauf spricht auf jeden Fall das eventuelle Interesse des Kunden genau daran – denn wenn er als Käufer die Renovierungsarbeiten selbst übernimmt, kann er diese auch genau nach seinen Wünschen und Vorstellungen durchführen. Vielleicht ist er auch dazu bereit, mehr in die Renovierung zu investieren als der Verkäufer. Der Verkäufer will die Immobilie nur loswerden, der Käufer ist wiederum dazu bereit, mehr in das Objekt zu investieren, was sich mittelfristig sicherlich auszahlt.

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