Sanieren Blog

7. Juni 2014

Scheune sanieren: Wie aus dem Schuppen Wohnraum wird

Geschrieben von Katharina in Allgemein

Eine urige alte Scheune hat ihren ganz eigenen Charme und trägt die Geschichte vom Leben der Vorfahren in sich. Zu wohnen und schlafen, wo vielleicht der Urgroßvater noch seinem Tagewerk nachgekommen ist, hat seinen ganz besonderen Reiz.

Gegebenheiten prüfen

Bevor man zu Werke geht, sollte man sich unbedingt ausreichend informieren. Fachleute müssen die statischen Gegebenheiten eingehend überprüfen, damit es nicht zum bösen Erwachen kommt. Es muss vorab sicher sein, dass die Scheune überhaupt saniert werden kann. Erst nach eingehender Prüfung der Gebäudebeschaffenheit kann man sich ein Bild machen, was an Arbeiten zu erledigen ist und was dazu an Baumaterialien und Bauteilen benötigt wird. Hier lauern oft horrende Kosten, die diejenigen eines Neubaus schnell überschreiten können. Fachleute können ebenso wichtige Ratgeber sein, um zu vermeiden, dass später feuchte Wände, Hausschwamm oder Ungeziefer den Traum vom Wohnen in der Scheune trüben.

Strukturiertes Vorgehen

Die Reihenfolge der Arbeiten sollte ebenfalls von Fachleuten vorgegeben werden. So müssen die Elektroinstallation und die Verlegung von Sanitärleitungen möglichst früh erfolgen. Sanierende Arbeiten zur Verhinderung des Eindringens von Feuchtigkeit haben immer Vorrang vor beispielsweise dem Einbau einer neuen Dusche. Ebenso müssen erst alte Fenster und Türen entfernt werden, bevor Boden und Wände renoviert und neue Fenster und Türen eingesetzt werden können. Hat man den Überblick über die nötigen Arbeiten und ist die Reihenfolge festgelegt, muss als Nächstes ein strukturierter Ablaufplan erstellt werden, der auch alle benötigten Materialien auflistet, die gekauft werden müssen.

Konsequent Dämmen

Dämmstoffe oder der Einbau von neuen Fenstern, bestenfalls mit Mehrfachverglasung, sind sicherlich hohe Kostentreiber. Wer hier jedoch spart, zahlt die Rechnung bei den Heizkosten, die gegebenenfalls höher dimensioniert werden müssen, wenn ein Wärmeverlust nicht vermieden wird. Im Laufe der Jahre kann man das Geld in jedem Falle bei den Heizkosten wieder einsparen, wenn ordentlich gedämmt wird und Fenster mit Mehrfachverglasung verwendet werden.

Eigenleistung realistisch einschätzen

Nicht jeder ist ein geborener Handwerker – wer sich selbst zu viel Arbeit zumutet, wird schnell die Lust verlieren oder in Zeitdruck geraten. Oftmals macht es mehr Sinn, Arbeiten vom Profi schnell und ordnungsgemäß durchführen zu lassen. Dies ist zwar mit höheren Kosten verbunden, garantiert jedoch auch ein einwandfreies Ergebnis. Wer selbst handwerklich versiert ist, der kann auch einige Arbeiten in Eigenleistung übernehmen, wie beispielsweise das Verlegen von Fliesen oder Laminat, das Tapezieren oder auch den Einbau von Türen im Innenraum.

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