Sanieren Blog

7. Mai 2014

Nachhaltig sanieren: Tipps für Hausbesitzer

Geschrieben von Katharina in Tipps und Tricks

Beim Thema Nachhaltigkeit im Bau denken viele zuerst an Energieeinsparung. Tatsächlich lässt sich der Begriff aber viel weiter fassen: Die vorhandene Bausubstanz, die Wahl der Baustoffe, die Möglichkeiten der Wiederverwendung oder die Nutzungsmöglichkeiten zu einem späteren Zeitpunkt lassen sich ebenso unter dem Schlagwort ”nachhaltig sanieren” zusammenfassen.

Lebensdauer von Häusern und Sanierungsbedarf

Auch wenn viele abweichende Beispiele bekannt sind, wird ein Haus statistisch nur 50 bis 100 Jahre genutzt. Experten gehen nach Ablauf von 40 Jahren von einem umfassenden Sanierungsbedarf aus. Für den Hausherrn bietet sich die Gelegenheit, Bestehendes nicht nur zu erhalten, sondern nachhaltig in seiner Funktionalität zu verbessern. Anstelle einer Einfach-Verglasung kommen so Energiesparfenster in Betracht und ein Neuanstrich der Fassade erfolgt erst im Anschluss an eine nachträgliche Wärmedämmung.

Auf den Faktor Energie bezogen ist ein solches Haus deutlich nachhaltiger, als es vor der Sanierung war. Somit hat das Haus nicht nur optisch eine Verbesserung erfahren, sondern punktet außerdem durch eine wesentlich bessere Energieeffizienz und höheren Komfort. Auch der eventuelle Wiederverkaufswert ist gestiegen.

Wahl der Baustoffe

Um der Nachhaltigkeit weiter Rechnung zu tragen, lohnt ein prüfender Blick auf die zu verwendenden Baustoffe: Möglichst kurze Wege bei der Beschaffung und ein geringer CO²-Wert bei der Herstellung sind Kriterien, die ebenfalls einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten können. Ein Zementsack aus Fernost ist deutlich weniger ressourcenschonend als einer aus der Umgebung. Gleichfalls ist der Griff zu natürlichen Baustoffen eher nachhaltig, als die Verwendung solcher, die nach der Nutzung einen aufwendigen Entsorgungsprozess durchlaufen. Insbesondere beim Kauf von Farben, Lacken und Lösungsmitteln ist auf deren Umweltverträglichkeit zu achten.

Für die Zukunft sanieren

Die Sanierung eines Hauses kann sich im gleichen Sinne als nachhaltig herausstellen, wenn bereits heute Maßnahmen ergriffen werden, die ein altersgerechtes Wohnen erlauben. Ein barrierefreies Bad oder die energetische Sanierung wird von vielen Stellen durch Fördermittel unterstützt. So bietet die KfW günstige Kredite an, wenn das Geld für Sanierungen oder eine Verbesserung der Energieeffizienz genutzt wird. Außerdem kann man hierbei häufig von einem Investitionszuschuss profitieren.

Ein Kommentar zu ' Nachhaltig sanieren: Tipps für Hausbesitzer '

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  1. Jürgen sagte,

    am 7. Juli 2014 um 10:45

    Beim Thema Nachhaltigkeit und Sanierung sind meiner Meinung nach barrierefreie Badezimmer immer in die Überlegungen mit einzubeziehen.

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