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2. Januar 2014

Gartenhaus sanieren: Tipps und Tricks

Geschrieben von Julia in Tipps und Tricks

Besonders in den kalten Monaten des Winters muss das geliebte Gartenhäuschen am meisten aushalten. Folgen sind oft undichte Stellen im Dach sowie Risse in der Fassade und generelle Erscheinungen von Verwitterung. Mit einigen Tipps und Tricks kann das Gartenhaus aber nach kleineren Sanierungsarbeiten wieder in frischem Glanz erstrahlen.

Der richtige Anstrich

Holz muss regelmäßig gepflegt werden, sobald die oberste Schicht Zeichen der Verwitterung aufweist. Notwendige Sanierungen sollten dabei wenn möglich im Sommer in Angriff genommen werden, da es sich bei wärmerem und trockenem Wetter besser arbeitet. Bei nur leichter Verwitterung ist es ausreichend ein- oder zweimal neu darüber zu streichen. Löst sich der Anstrich jedoch bereits großflächig, sollten die Bretter abgeschmirgelt, eine neue Grundierung und zwei Außenschichten aufgetragen werden. Mit spezieller Holzfarbe oder Beizmitteln verleiht man den Holzwänden eine besonders lange Lebensdauer, da diese so gegen Einflüsse wie UV-Strahlung, Feuchtigkeit und Niederschlag, mikrobiologische Einwirkungen sowie Zusammenziehen und Ausdehnen geschützt werden.

Bei der Verwendung von Holzfarbe sollte man zunächst eine geeignete Grundierung auftragen, damit das Holz zusätzlich noch vor Fäule, Insekten und Pilzen geschützt ist. Danach sind zwei aufgetragene Schichten der gewünschten Deckfarbe eine sichere Wahl. Wenn das Holz zu “schwitzen” beginnt, ist eine neue Schicht fällig. Im Gegensatz zum Streichen mit Holzfarbe bleibt bei der Verwendung von Beize die Holzfaserstruktur sichtbar. Bevor mit zwei Schichten Außenbeize gestrichen wird, sollte aber auch hier eine imprägnierende Grundschicht aufgetragen werden.

Wenn das Dach nicht mehr wasserdicht ist

Bei einem stark verwitterten oder gar verfaulten Dach empfiehlt es sich, eine neue Bedeckung zu verlegen. Unkompliziert und einfach sind zum Beispiel Stahlblechplatten. Auch ein Pultdach ist eine Überlegung wert, da dabei an der Rückseite des Gartenhauses Regenwasser aufgefangen werden kann, das sich hervorragend zur zusätzlichen Gartenbewässerung eignet.

Wenn das Dach nur vereinzelte undichte Stellen aufweist, reicht es aus, mit Bitumbahnen neu abzudichten. Dabei hat man zwei verschiedene Möglichkeiten, die jedoch beide effektiv sind. Entweder verschweißt man die Bahnen mit der Hitze eines Gasbrenners oder verklebt die Bahnen kalt. Dabei ist es wichtig, gerade an den Überlappungen nicht mit dem Material zu geizen.

Ein Kommentar zu ' Gartenhaus sanieren: Tipps und Tricks '

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  1. am 22. Januar 2014 um 12:17

    […] angenehm schalldämpfend. Somit bietet das Material beste Voraussetzungen, um das Dach des Gartenhauses langfristig vor schädlichen Einflüssen und Verwitterung zu […]

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