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23. Dezember 2013

Schimmelpilzsanierung: Was man beachten muss

Geschrieben von Julia in Tipps und Tricks

Gerade in der kalten Jahreszeit kämpfen viele Bewohner mit Schimmelpilz. Am häufigsten nisten sich die unerwünschten Untermieter in Bad und Küche ein. Aber auch in anderen Wohnräumen, kann es auf Grund verschiedenster Ursachen zur Schimmelbildung kommen. Schimmelpilz erfordert ein sofortiges Handeln, denn die Sporen können zur Gesundheitsgefahr werden.

Was kann gegen Schimmelpilz unternommen werden?

Bilden sich Schimmelsporen an Oberflächen wie Metall, Glas oder lackiertem Holz, kann man den Schimmel an kleineren Flächen selbst entfernen. Hierzu sollte die betroffene Fläche gründlich abgewaschen werden und mit Ethylalkohol abgerieben werden. Andere chlorhaltige Chemikalien können ebenfalls zum Einsatz kommen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Danach muss der behandelte Bereich gründlich trocknen.

Wann ein Fachmann nötig wird

Sind größere Bereiche von mehr als einem halben Quadratmeter betroffen, ist der Rat eines Fachmannes nötig. Dieser wird zuerst die Ursache identifizieren und danach handeln. Eine Raumluftvermessung gibt ersten Aufschluss über einen eventuellen Befall. Oft entsteht Schimmel an Wänden. Um das Eindringen ins Mauerwerk zu verhindern, muss unter Umständen die Tapete entfernt, neuer Tiefengrund aufgetragen und frisch tapeziert werden.

Schimmel gar nicht erst entstehen lassen

Die häufigste Ursache für Schimmelpilzbefall ist falsches oder unzureichendes Lüften und heizen der Wohnräume. Durch kochen, duschen oder Wäsche trocknen entsteht Wasserdampf. Dieser muss durch Lüften – idealerweise mehrmals tägliches Stoßlüften von fünf bis zehn Minuten – nach außen abtransportiert werden. Achtet man, auch bei längerer Abwesenheit, auf eine gleichbleibende Raumtemperatur, haben Schimmelsporen keinen Nährboden und die Entstehung wird dauerhaft vermieden.

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