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27. September 2013

Die Planung einer Fußbodenheizung

Geschrieben von Julia in Innensanierung

Eine Fußbodenheizung ist eine lohnenswerte Maßnahme, da sie besonders im Winter für warme Füße sorgt und zudem die Betriebskosten geringer ausfallen, als bei herkömmlichen Heizkörpern. Allerdings sollte bei der Planung einiges beachtet werden, damit es hinterher nicht zu Problemen kommt

Varianten und Verlegung

Wenn man im Eigenheim die Heizung sanieren und auf eine Fußbodenheizung umstellen möchte, sollte man bei der Planung unbedingt einen Fachmann zurate ziehen, damit hinterher der Boden nicht aufgerissen werden muss, um etwaige Mängel zu beseitigen.

Bei der Fußbodenheizung besteht die Möglichkeit einer Trocken- oder Nassverlegung. Bei der Trockenverlegung werden über den Heizschlangen Platten verlegt, während bei der Nassverlegung die Leitungen in Estrich gegossen werden. Beim Material kann zwischen Kupfer- und Kunststoffrohren gewählt werden, wobei beide Varianten ihre Vorteile haben. Man kann mit dem Fachmann abklären, welche Variante individuell besser geeignet ist.
Die Verlegung der Rohrschlangen erfolgt dabei bedarfsabhängig. Bei Außenwänden oder Fensterflächen wird daher eine hohe Verlegedichte empfohlen, während in der Raummitte ein größerer Abstand gewählt werden kann.

Ein Möblierungsplan kann helfen

Vor der eigentlichen Verlegung kann ein Möblierungsplan sehr hilfreich sein. Denn an den Stellen, wo zum Beispiel eine Couch oder ein großer Schrank stehen soll, kann an den Raum keine Wärme abgegeben werden. Dies gilt es, vor der Verlegung zu bedenken. Auch sollte der jeweilige Bodenbelag bedacht werden, da Laminat und Parkett weniger Wärmestrahlung abgeben und somit einen größeren Dämmeffekt haben als beispielsweise Teppich.

Trockenzeiten beachten

Bei der Planung sollte unbedingt bedacht werden, dass eine Fußbodenheizung gerade bei einer Kernsanierung vom Altbau aufwendig ist und eine lange Trockenzeit benötigt. Bei einer Nassverlegung kann diese Zeit zwischen ein bis drei Wochen betragen. Bei einem nachträglichen Einbau verringert sich zudem die Zimmerhöhe, davon können Türen oder Fenster betroffen sein, sodass auch hier noch zusätzliche Arbeiten anfallen können.

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