Sanieren Blog

13. Juni 2013

Sanieren nach dem Hochwasser: SOS-Tipps für Hausbesitzer

Geschrieben von Katharina in Allgemein

Während der Norden noch mit neuen Fluten zu kämpfen hat, beginnen andernorts bereits die Aufräumarbeiten. Häuser müssen oft von Grund auf saniert werden, um die schädigende Nässe zu bekämpfen. Sorgfältiges Vorgehen lohnt, um langfristigen Mängeln vorzubeugen.

Schäden durch das Hochwasser

Bei größeren Schäden ist es oft notwendig, das Mauerwerk austrocknen zu lassen, wobei eine natürliche Trocknung sehr lange dauert. Die Feuchtigkeit kann in der Zwischenzeit eine zerstörerische Kraft entfalten. Spezialisierte Handwerksbetriebe besitzen technische Geräte, die eine Austrocknung von Gebäudeteilen in kurzer Zeit ermöglichen. In einigen Fällen müssen Teile des Bauwerks abgetragen werden. Wurden Platten aus Gipskarton durchfeuchtet, müssen diese nach einem Wasserschaden vollständig ersetzt werden.

Haussanierung nach dem Hochwasser

Jedes Haus wurde aus verschiedenen Materialien errichtet. Hinzu kommen eine spezielle Bauweise und Konstruktion, weshalb es keine Musterlösung gibt. In einigen Fällen muss empfohlen werden, eine professionelle Beratung aufzusuchen. Wichtig ist vor allem, dass der Grundwasserspiegel absinkt, asnchließend kann mit den Arbeiten begonnen werden. Diese reichen von der Feuchtigkeitssanierung über eine Wohnraumbelüftung mit Heizungserneuerung bis hin zur Verwendung neuer Wohnmaterialien.

Wenn das Wasser und der Schlamm entfernt worden sind, sollte eine genaue Begutachtung und Bestandsaufnahme durch die Spezialisten der Baudirektion erfolgen. Dabei ist besonders auf Risse im Mauerwerk und verzogene Türen zu achten. Sollte eine Unterspülung des Fundaments eingetreten sein, wird es kritisch, da die Statik des gesamten Bauwerks in Mitleidenschaft gezogen sein könnte. Hier muss in jedem Fall fachmännische Hilfe hinzugezogen werden.

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