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13. Juli 2012

Energetisches Sanieren: Die wichtigsten Infos auf einen Blick

Geschrieben von Katharina in Förderung, Tipps und Tricks

Die Preise steigen derzeit vor allem bei Strom, Wasser, Abwasser, Gas und Öl. Es gibt jedoch zahlreiche Möglichkeiten, um die Haushaltskasse zu entlasten: weniger Energie verbrauchen und Maßnahmen zur Energieeffizienz ergreifen. Neben finanziellen Einsparungen schonen energetisches Sanieren und ein sparsamer Energieverbrauch auch die Umwelt.

Energie sparen durch clevere Sanierungsmaßnahmen

Für Bauherren, die ein Eigenheim planen oder als Fertighaus kaufen, steht das Energiesparhaus im Fokus. Staatliche Fördermaßnahmen und derzeit sehr günstige Kredite unterstützen diese Entscheidung. Auch Sanierungen in und an bestehenden Wohnobjekten werden unter dem Aspekt der Energieeinsparung durchgeführt.

Konkret zählen dazu die Schall- und Wärmedämmung an Fassaden, Abdichtungen an Fenstern und Türen. Diese Reduzierung des Energieverbrauches spart nicht nur Geld sondern trägt verantwortungsbewusst zum Umweltschutz bei. Die Nutzung erneuerbarer Energien ist zukunftsweisend im kleinen für Hausbesitzer sowie im großen Stil für Wirtschaft und Gesellschaft.

Kosten spürbar senken

Die Kostenreduzierung wird erhöht, je mehr Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Wenn dazu alternative Energiequellen genutzt werden, steigert das den Effekt der Verbrauchsreduzierung spürbar. Neben baulichen Maßnahmen kann auch die Anschaffung von neuen Elektrogeräten und Energiesparlampen zur Schonung von Natur und Geldbeutel beitragen. Energiesparlampen verbrauchen nämlich im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen 75 Prozent weniger Strom. Stromsparende neue Geräte sind meist eine sich schnell amortisierende Investition.

Sonnenenergie nutzen

Eine solarthermische Anlage auf dem Dach erzeugt warmes Brauchwasser zum „Nulltarif“. Photovoltaikanlagen wandeln mit ihren Solarzellen Sonnenlicht in Strom um. Der „Stromproduzent“ profitiert doppelt. Im EEG (Energieeinspeisungsgesetz) sind die konkreten staatlichen Fördermaßnahmen und Regelungen festgesetzt.

Heizkosten senken

Die fachgerechte Dämmung der Dach- und Hauswände spart bis zu 80 Prozent der Heizenergie. Begehbare Mineralfaserplatten auf dem Dachboden ausgelegt, haben im Sommer auch kühlende Effekte. Außerdem empfiehlt es sich, an der Fassade mehrschichtige Wärmedämm-Verbundsysteme in Plattenform anzubringen und danach mit Putz zu versehen. Fenster und Glastüren sollten durch Doppelverglasung ersetzt und veraltete Heizsysteme mit Niedertemperatur-Brennwertkessel modernisiert werden. Außerdem ist es ratsam, gusseiserne Heizkörper gegen effizientere aus Aluminium oder Stahl einzutauschen. Ein Kaminofen kann für die Übergangsmonate die Zentralheizung ersetzen, wobei auch hier das Brennmaterial sorgsam ausgewählt werden sollte.

Staatliche Förderungen für energetisches Sanieren

Die KfW-Bank fördert die Sanierungen, das heißt konkret Dämmarbeiten für Häuser, die vor 1995 gebaut wurden. Eine Umrüstung auf Pellet-Zentralheizung sowie der Einsatz der Solarthermie werden ebenfalls staatlich gefördert, abgesehen von Pellet-Kaminöfen. Reine Warmwasser-Systeme erhalten hingegen keine Förderung aus öffentlicher Hand, dafür jedoch der Einbau einer Haus- und Garten-Kombianlage mit Filtersystem als „Hauswasserwerk“.

Ein Kommentar zu ' Energetisches Sanieren: Die wichtigsten Infos auf einen Blick '

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  1. am 13. März 2017 um 10:30

    […] Beginn einer größeren Sanierungsplanung sollte man den Experten einbeziehen. Bei der Planung energetischer Maßnahmen ist das der Energieberater. Er schaut sich das Haus genau an, nimmt eine Zustandsbewertung vor und […]

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